Hegering Bergen

Willkommen

Sie finden uns im Süden der Lüneburger Heide zwischen Celle und Soltau. 1934 mit mehr als 18.000 ha gegründet fielen bereits 1935 durch die Gründung des Truppenübungsplatzes Bergen-Hohne etwa 50% der Flächen ins militärische Sperrgebiet. Heute besteht der Hegering aus 25 Revieren, die 9.000 ha bejagbaren Wald und Feldflur umfassen.

Neben Rotwild, etwas Damwild und Schwarzwild ist Rehwild häufig anzutreffen. Seltene Tierarten wie Rotmilan, Kranich, Brachvogel und Birkhuhn sind in unseren Revieren zu beobachten. Der Wolf streift insbesondere durch das Naturschutzgebiet „Großes Moor bei Becklingen“ und wechselt zwischen den Truppenübungsplätzen Bergen und Munster.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Seite nutzen, um sich zu informieren und um mit uns in Kontakt zu treten.

Mit Waidmannsheil

Karl-Hinrich Mayer (†)


Hegeringleiter

Hegering Bergen
Widdernhausen
Tel. 05051-7099699

jaeger@hegering-bergen.de
www.hegering-bergen.de

Jagdwetter

"Sind die Augen eeecht?"

Wieviele Kinder passen auf einen Hochsitz? Wie kommt ein Fuchs zu Hasenohren? Wie kann man im Wald Butter machen?

Diesen und noch viel mehr Fragen stellten sich die beiden Landfrauen Petra Otte & Heike Kothe und die Jäger & Jagdhornbläser Hans-Heinrich Petersen, Peter Glasewald und Jochen Maaß am 28. Juni im Waldklassenzimmer im Rahmen der Ferienpassaktion "Der Natur auf der Spur". 28 Kinder waren neugierig und wollten mehr über die Wildtiere lernen und den Wald erkunden. Nachdem der Wissensdurst gestillt und der Hunger durch ein Picknick besiegt war, ging es zum ausgiebigen Toben in den Wald, so dass "Hahn in Ruh" zum Mittag sehr schnell näherrückte.

Fotos von diesem tollen Tag finden Sie in unserer Galerie!

Vielen Dank an die Organisatoren und natürlich an unsere vielen kleinen Besucher und ihr Interesse an der Natur!

Wieviele Kinder passen auf einen Hochsitz? Zählen Sie selbst!

 

 Reinecke Fuchs aus nächster Nähe war eine Attraktion im WKZ

 

 

Schön in die Sommerferien!

Die Sommerferien stehen an und die wenigstens spielen wahrscheinlich mit dem Gedanken, in dieser Zeit ein Klassenzimmer aufzusuchen. Sollten sie aber! Denn unser Waldklassenzimmer ist immer einen Besuch wert. Kürzlich haben unsere Jagdhornbläser wieder dafür gesorgt, dass das WKZ so schön bleibt, wie es ist und Besucher willkommen heißen kann.

Also raus in die Natur und ab in unser Waldklassenzimmer!

ALLE packen mit an! Sogar die vierbeinigen Kameraden müssen mit ran

 

Na Herr Feldt, ist Nachsitzen angesagt? :-P

 

 

NEU! Ab sofort ist der Hegering als attraktive Begleitung verfügbar

Egal ob auf Ansitz, bei Revierarbeiten, bei Versammlungen, bei der Arbeit oder einfach beim Einkaufen: Dank seiner attraktiven Begleitung macht der Berger Jäger jetzt überall eine gute Figur! Und die Jägerin natürlich auch! :-)

Wie funktioniert das? Wir haben eine kleine Auswahl an Artikeln zusammengestellt, welche das unverkennbare Logo des Hegeringes als hochwertigen Stick erhalten. Diese könnt ihr dann einfach über den Hegering bestellen. Bei Interesse und/oder Bestellung hilft Kirstin Hohls gerne.

 

So sehen sie aus, unsere Hegering-Pullover :-)

 

 

Jens Brandes erreicht Schießleistungsnadel Sonderstufe Gold III

Beim Groß-Gold-Schießen in Liebenau Mitte Juni zeigte es Jens Brandes aus Bollersen den "alten Hasen":

Mit 343 von 350 möglichen Punkten erreichte er nicht nur die Schießleistungsnadel der Sonderstufe Gold sondern sogar die Stufe III und setzt damit einen Meilenstein im Hegering.

Herzlichen Glückwunsch, Jens!


Jens Brandes erhält Nadel und Urkunde des Groß-Gold-Schießens in Liebenau

 

 

Jäger initieren Rehkitzrettungsaktionen

Vielerorts steht der erste Grünlandschnitt an oder ist bereits erfolgt. Jedes Jahr kollidieren die Interessen von Landwirten und Rehwild um das frische Grün oft mit tödlichem Ausgang. Das Problem: Die Ricken legen ihre Kitze im hohen Gras ab und suchen diese nur alle paar Stunden zum Säugen wieder auf. Das Kitz vertraut auf seine Tarnung und wartet brav auf seine Mama, selbst wenn Feinde nähern. Genau dort liegt das Problem. In dem hohen Gras kann der Landwirt das Kitz bei Mäharbeiten bei bestem Willen nicht entdecken und das Kitz flüchtet –wenn überhaupt- erst in letzter Sekunde.

Um das Unglück des Mähtodes abzuwenden, gehen Jäger vor dem Einsatz des Mähwerkes die Wiesen ab, um Rehkitze aus der gefährdeten Fläche herauszutragen. Unterstützung erhalten die Jäger ebenfalls von Dorfbewohnern und Landwirten, die sich an den Kitzrettungsaktionen gerne beteiligen. In Becklingen wird dieses besonders erfolgreich umgesetzt: Dem Aufruf in der Dorf-WhatsApp folgen viele Freiwillige. Vielleicht ja ein Konzept, das der ein oder andere Jäger kopieren möchte...

Wo ist es denn?! Auch dieses Kitz vertraut gefährlicher Weise auf seine Tarnung

 

Gefunden und gerettet! Dieses Kitz hat Glück gehabt!

 

Vergabe des Bläserpokals an Himmelfahrt

Seit 1972 pflegen die Bläser des Hegering Bergen die Tradition einen Wettbewerb um den Bläserpokal auszutragen. In diesem Jahr war das Wardböhmer Revier Ausrichter und überlegte sich kniffelige Fragen und Aufgaben. Diese löste Hinrich Otte mit Bravour und durfte den Bläserpokal in den Händen halten.

Die Berger Bläser geben in Wardböhmen den Auftakt zum Kampf um den traditionsreichen Bläserpokal

 

 

Jagdhornbläser tauschen Horn gegen G36

Am 19. Mai bot sich der Bläsergruppe des Hegering Bergen eine ganz besondere Chance: Im Rahmen einer Informationsveranstaltung besuchten sie das PzBtl 414 (übrigens das einzige binationale Panzerbataillon) im Camp Bergen-Hohne und bekamen einzigartige Attraktionen geboten.

So wurde ein Leopard 2 zur Verfügung gestellt, der ausführlich von außen aber auch von innen inspiziert werden durfte, sofern die körperliche Konstitution und Gelenkigkeit den Einstieg in den engen Innenraum des Panzers überhaupt zuließen. Ein kurzer Probelauf des Motors demonstrierte den unverkennbaren und beeindruckenden Sound des 1.500 PS-starken Stahlriesen.

Selber fahren durften die Hegeringmitglieder auch. Allerdings zur Sicherheit aller an den Simulatoren. Hier testeten sie beim Fahren die Geländegängigkeit des Panzers und beim Schießen die eigene Treffsicherheit mit Panzergeschossen des Kalibers 120 mm. Ein weiteres Highlight war das Schießen der Bundeswehrwaffen G36 und P8 im Bundeswehr eigenen Simulationsraum.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Peter Glasewald, der dieses einmalige Erlebnis ermöglichte und zudem noch bestens für das leibliche Wohl sorgte.

 Blasen vor dem Kampfpanzer Leopard 2, der zuvor gründlichst inspiziert werden durfte.

 

Statt Horn mal ein G36 in der Hand

 

 

Waidmannsheil zum Grünen Abitur!

Gut 20 Teilnehmer zählte der aktuelle Jungjägerkurs der Kreisjägerschaft Celle. Die Mühen der Ausbilder Michael Fürst, Helge John, Tobias Kompa, Karsten Meiertöns, Holger Schilling und Jürgen Schulte, die den Prüflingen seit August das Waidwerk näher brachten und das Schießen lehrten haben sich gelohnt, so dass die Teilnehmer am vergangenen Freitag ihren Jägerbrief erfolgreich in den Händen halten konnten.

Die besten Leistungen zeigten Thorsten Becker, Hans-Werner Wargel und Sebastian Wendler. Und natürlich unsere Bäser! ;-)

Den neuen Waidmännern und -frauen ein kräftiges Waidmannsheil!

Die erfolgreichen Absolventen des Jungjägerkurses 2016/2017 sowie ihre Ausbilder und Prüfer
 
Die Bläser des Hegering Bergen sorgten bei der Übergabe der Jägerbriefe für feierliche Stimmung
 
 

Hurra! Meister Adebar ist da!

Der Wohnungsbau des Hegering Bergen hat einen Fan mehr: Ein Weißstorch hat das Nest angenommen.

Für seine Familiengründung wünsches wir ihm ein gutes Gelingen!

Das "Loft mit Ausblick" bei Familie Reinecke in Widdernhausen hat einen stolzen Bewohner gefunden

 

 

"Rehdisco" soll Wildunfälle vermeiden

Nach wie vor gibt es immer noch zu viele unbeabsichtigte Kontakte zwischen Wild und Autofahrern, die den Menschen physische und psychische Schäden zuführen und für das Wild Schock, Qual oder den Tot bedeuten.

So leider auch in unserem Hegering: An der Strecke zwischen Bergen und Belsen ereigneten sich die letzten Jahre jährlich ca. 10 -12 Wildunfälle. Damit soll jetzt Schluss sein. Um diesem Unglück einen Riegel vorzuschieben, erhielt der Revierinhaber Karl-Jürgen Müller 30 Multi-Wildschutz-Warner. Das sind Wildreflektoren der neuesten Generation, die das Wild besonders effektiv davon abhalten sollen, die Straße zu überqueren, wenn ein Auto naht. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie das Licht in einem breiten Farbspektrum reflektieren und eine spezielle Wabenstruktur bricht das Licht so, dass ein leichtes Flackern entsteht. Der Nachteil an diesen „bunten, flackernden“ Reflektoren ist mit knapp 11 € jedoch der Preis. Mit Unterstützung von Kirsten Lühmann, dem Hegering Bergen und der Initiative von Heinz Schümer konnten nun aber diese Reflektoren angeschafft und werden an dem Hot Spot der Wildunfälle zwischen Bergen und Belsen erprobt.

Um auf Seiten von Mensch und Wild noch mehr Leid vermeiden zu können, setzt sich Heinz Schümer dafür ein, dass Revierinhaber bei der Anschaffung von Reflektoren unterstützt werden. Dieses konnte er bislang durch Spenden in zahlreichen Fällen realisieren. Wenn auch Sie Leid vermeiden wollen, ist Ihre Spende herzlich willkommen. Jede (auch kleine) Spende zählt: Denn jeder Reflektor macht die Straße und damit auch die eigene Autofahrt etwas sicherer.

(Spenden bitte an die Verkehrswacht Celle, IBAN DE64 2575 0001 0000 003137, Betreff: Blaue Reflektoren)

Schluss mit Wildunfällen! Heinz Schümer (Verfechter der Wildreflektoren), Karl-Jürgen Müller (Revierpächter) und Karl-Hinrich Mayer (Hegeringleiter) bringen einen Multi-Wildschutz-Warner an (v.l.n.r.)

 Kirsten Lühmann unterstützte nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch bei der Anbringung der Reflektoren

 

Was machen die Gleise an den Bäumen?

Die Frage könnte sich demnächst den Besuchern des Waldklassenzimmers aufdrängen, denn ingesamt 15 auffällig rot-weiß-schwarz gestrichene Nistkästen haben ihre Bestimmung im WKZ gefunden und erwarten ihre Erstmieter.
Diese wurden aus den Trassenkreuzen gefertigt, die vor 2 Jahren den geplanten Verlauf der Hochgeschwindigkeitsgütertrasse durch unsere heimische Natur abbildeten. Diese Gefahr konnte Dank der Bürgerinitiative und dem gemeinschaftlichen Einsatz der Mitmenschen vor Ort abgewendet werden. Für das Waldklassenzimmer war dies von ganz besonderer Bedeutung, denn die Trasse hätte diesen stadtnahen Erholungsort direkt geschnitten.

Also auf ins WKZ und beim Betrachten der Nistkästen einmal kurz daran denken, dass dieser schöne Ort fast durch eine Gütertrasse zerstört worden wäre.
(März 2017)

Wie ein kleines Mahnmal erinnern die Nistkästen aus den alten Trassenkreuzen daran, dass die Hochgeschwindigkeitsgütertrasse die Idylle des Waldklassenzimmers zerstört hätte

 

 Thorsten Reinecke (Foto) und Uli Busch bringen 15 Nisthilfen in Trassenprotestoptik im WKZ an

 

Hegeringversammlung mit Mannequin

Neben den Trophäen gab es bei der diesjährigen Hegeringversammlung und Hegeschau des Hegeringes Bergen auch Lebendiges zu begutachten.

Zunächst eröffnete Hegeringleiter Karl-Hinrich Mayer die Versammlung, stellte die Neuigkeiten aus dem Hegering und Kreis vor und verlas den Streckenbericht. Im Jagdjahr 2016/2017 kamen 34 Stücke Rotwild, 4 Damwild und 213 Stücke Rehwild zur Strecke. Staunend und zufrieden stellte er fest, dass die Schwarzwildstrecke mit 354 Sauen im Vergleich zum Vorjahr nochmal gesteigert werden konnte. So ist ein wichtiger Schritt getan, die stark ansteigende Wildschweinpopulation in ihre Schranken zu weisen. Erstmalig in diesem Jahr standen auch drei Nutria auf der Liste des Hegeringleiters. Ein zurzeit sehr brisantes Thema, da dieses Neozoen (invasive Art) sich dank ihrer hohen Reproduktion explosionsartig ausbreiten, Flussufer schädigen und andere Arten verdrängen. Auch die Vertreter der Kreisjägerschaft betonten in ihren Berichten, wie wichtig es ist, diesem Einwanderer Einhalt zu gebieten. Jürgen Kühl, Naturschutzbeauftragter des Landkreises Celle animierte die Anwesenden zur Fallenjagd auf den Nutria, welche bei dieser Art sehr gute Erfolge erzielt.

Neu war in diesem Jahr die optisch attraktivere Ausgestaltung von Hegeschau und Versammlung in zweierlei Hinsicht. Zum einen durch zwei Gemälde unseres Mitglieds Reinhard Schmitz, der mit seinen selbst gemalten, sehr realitätsnahen Motiven für jagdliche Stimmung sorgte und die Trophäenwand ein wenig auflockerte. Zum anderen wurden von Schriftführerin und Kassenwartin Heike Tewes sowie der Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit Kirstin Hohls ein paar Artikel der ab sofort den Mitgliedern zur Verfügung stehenden „Hegering-Kollektion“ präsentiert. Ein erstes Ansichtsexemplar ist oben auf der Seite zu sehen.

Für ihren Jagderfolg wurden folgende Hegeringmitglieder geehrt: Georg Minuth (Silberner Bruch Rotwild), Henry Oehus (Goldener Bruch Rehwild), Hermann Weide (Silberner Bruch Rehwild), Welf Otte (Bronzener Bruch Rehwild). Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Heinrich Kohrs, Hermann Weide und Waldemar von Roon geehrt. Für 25 Jahre Heike Tewes und Henning Kothe, Uwe Mai und Cord Otte.

Hegeringleiter Karl-Hinrich Mayer eröffnet die Versammlung (im Hintergrund ist der prämierte, von Georg Minuth gestreckte Klasse 1-Hirsch zu sehen, der eine unschöne Begegnung mit einem alten Weidezaun gehabt haben muss)

 

Gut 70 Waidgenossen nahmen an der Versammlung und Hegeschau in Bergen teil